Hessische Meisterschaften Langstrecke in Hünfeld mit sehr guten Ergebnissen!

09.04.2019 - 16:34 | Leichtathletik

Die Hessische Meisterschaften der Langstrecken sind immer etwas besonderes. Während die Jugend noch 3.000 Meter bzw. 5.000 Meter laufen muss, sind für die Aktiven die 25 Stadionrunden immer etwas Außergewöhnliches. Als Sportler liebt oder verflucht man sie. Zwar störte der auffrischende Wind etwas, aber ansonsten waren es Top-Bedingungen bei den Meisterschaften.

Unser Küken Luisa Wissig beginnt als Erste in der AK W15. 3000 m sind recht lang für Luisa, zumal sie lange krank war und einiges an Trainingskilometer noch fehlen. Der erste Kilometer in 3:33 ist ziemlich flott. Dann pendelt es sich ein und Luisa wird 4. in 11:46,09.

Nächster Start Miriam über 3000 m. Für Miriam wollte der Trainer es nicht zu einfach machen. Klare Favoritin war sie. Jetzt kam die Order, ganz alleine Druck zu machen und mit einer neuen Bestzeit zu gewinnen. Und das macht sie auch. In 10:17,09 verbessert sie ihre Hausmarke aus der Saison 2018 um 16 Sekunden.
Ein guter Test und es zeigt, dass ihr Ziel unter 10 Minuten zu laufen, machbar ist.
Mit am Start auch Luisa Spahn (WLV), die zur gemeinsamen Trainingsgruppe TVW / WLV zählt. Für die Mittelstrecklerin ist es der erste Start über 3000 m. In 12:33,50 wird sie 9.

Thomas Kunstmann, ebenfalls WLV versucht sich als Mittelstreckler bei den 5000 m der männlichen U20 Jugend. Und das mit Erfolg. In einem guten Rennen wird er 3. In 17:37,73.

Die Frauen sind als erste über die 10.000 m am Start.
Vera Martens kann das Tempo von der späteren Siegerin Irina Haub nicht ganz mitgehen. Aber immer Platz 2 sichernd macht Vera ein gutes Rennen und wird Gesamtzweite in 41:50,09.
Ihre AK M 50 gewinnt Vera mit großen Abstand. Und Anja Ritschel. Was soll man dazu sagen – 73 Jahre und 51:52,30 Minuten ist Extraklasse.

Die AK Männer ab M 50 starten als nächstes. Und Markus Zerres verzichtet auf seinen Sieg in der AK M55. Er meldet runter in die AK M 45 um dort ein Feld für eine gute Zeit zu haben.
Hat sich der Schachzug rentiert?
Die M60 wird wieder von Christian Stoll dominiert. Da kommt zurzeit bundesweit keiner mit. In 37:17,19 läuft Christian kontrolliert zum Sieg.
Genauso souverän Wilhelm Schüttler in der AK M65. Er siegt in guten 42:31,39. Platz 3 geht an Walter Berg. Er hält Peter Semmel in Schach und kann sich über Bronze in 45:46,23 freuen. Platz 4 geht dann an Peter, der mit seiner Zeit von 46:32,37 sehr zufrieden ist.

Abschluss dann die 10.000 m Männer bis M45.
Hier lagen Licht und Schatten zusammen.
Hat sich das Runtermelden von Markus ausgezahlt? Ja, hat es. Markus, mitten im Marathontraining, wollte die 10.000 m als Test mitnehmen. In 34:34,15 ist das mehr als gelungen.
Nicht am Limit gelaufen, kann er zuversichtlich in 3 Wochen bei der DM im Marathon (Düsseldorf) zur Titelverteidigung an den Start gehen.
Markus Fiedler ist seit November beim TV Waldstraße. Die Trainingsumstellung hat schon einige Wochen und Monate gedauert. Aber jetzt sollte sich zeigen, dass er auf einem sehr guten Weg ist. Mit neuer Bestzeit über die 25 Stadionrunden in 32:11,12 steht Fabien als 3. auf dem Podest der Männer.

Einen rabenschwarzen Tag erwischten Nils Bergmann und Philipp Herzog. Beide weit weg von ihre normalen Leistung können sich nicht erklären, warum es nicht lief. Aber jeder der Sport macht, weiß, dass so etwas dazugehört. Beim nächsten Training läuft alles wieder super.

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