Ilyas mit einem Paukenschlag

31.08.2017 - 14:36 | Leichtathletik

Was ein super Sportfest, das wir, gemeinsam mit dem Wiesbadener LV, gestern anbieten konnten.
Das war Werbung für die Leichtathletik, Wiesbaden und die Vereine TV Waldstraße und Wiesbadener LV.
Der erste Highlight waren die 800 m. In einem Top Rennen siegte Christian von Eitzen (LC Rehlingen) in 1:46,88. Platz zwei blieb in Wiesbaden. In 1:47,78 meldet sich Dennis Biederbrück vom Wiesbadener LV in 1:47,78 eindrucksvoll zurück. Platz 3 ging an Constantin Schulz (LC Cottbus) in 1:48,04.

Nächster Höhepunkt dann die 1500 m.
Mit Uya Abdi Hundessa (Diezer TSK Oranien) als Tempomacher bis 1200 m konnte Lukas Abele (SSC Hanau Rodenbach) in 3:44,75 überzeugen.

Der Abschluss bildet dann die 5000 m, die aus Vereinssicht der Höhepunkt war. Unser 18-jährige Ilyas Osman wollte hier überzeugen und seine eigene Hausmarke von 14:40, deutlich verbessern.
Und wie hat er überzeugt.
Ziel war es um die 8:30 bei 3000 m anzugehen. Für das richtige Tempo sorgte sein Vereinskamerad Elias Chesiere und wiederum Uya Abdi Hundessa. Beide konnten im Wechsel konstant 67/68 er Stadionrunden abliefern. Die 3000 m Durchgangszeit lag dann bei 8:33.
Was dann Ilyas die letzten 2000 m im Alleingang hinlegte, war ein Hammer. In 14:12,98 blieben die Uhren für Ilyas, in der neuen Jahresbestleistung der U20, stehen.

Aber es gibt noch mehr positives von den Waldsträßern zu berichten.
Tarek Aichach will unter 2:00 die 800 m laufen. Und Tarek macht ein super Rennen. Er war im Lauf 2 mit der langsamsten Zeit gemeldet. Tarek hält sich deshalb auch auf den ersten 400 m zurück. Aber bei 400 war die Gruppe mit 61 Sekunden zu langsam. Dann gab er aber Gas. Am Feld vorbei schafft Tarek noch eine 2:01,06. Zwar nicht unter 2 Minuten aber trotzdem hochzufrieden.

Ähnlich ging es auch Belinda Stock aus unsere Trainingsgruppe. Geführt von Franzi Althaus sollte es erstmals unter 5 Minuten gehen über 1500 m.
Aber etwas falsch einsortiert, kostet zwischendrin ein wenig Zeit. Am Ende wird es dennoch eine neue persönliche Bestzeit in 5:01,47. Und nächstes Jahr fallen die 5 Minuten.
In dem Sog von Franzi hängt sich auch Pia Briger. Und sie schafft es. Bei 4:59,85 bleiben für sie die Uhren stehen.
Unsere Senioren setzen ebenfalls Ihre Ziele um. Michael Drewes wollte um 4:40 rennen. Bei 4:37,78 wird Michael 3. im Lauf zwei.
Und Peter Semmel erreicht ebenfalls sein Ziel. Ruft er noch kurz vor dem Start: "Ich kämpfe um den letzten Platz". Das Ziel von Peter wurde umgesetzt. Aber wenn man als 65-Jähriger eine 6:08,45 rennt, kann man nicht unzufrieden sein.

Jannik Ernst, in seinem Aufbaujahr nach seiner Verletzung, testet über die 5000 m ebenfalls was geht. Und das sieht mehr als super aus. Die 15:27,82 zeigen, dass er sich auf einem richtigen Weg befindet. Für das überwiegend im Ausdauerbereich von ihm absolvierte Training eine sehr gut Leistung.
Martin Schneider, der sich im Marathontraining befindet, wird 4. im Lauf 1 in 18:13,74.
Auch Vera Martens nutzt die 5000 m als Einstieg nach Ihrer Verletzung. In 22:30,56 siegt Vera die Frauenwertung und noch wichtiger ist, dass sie wieder am Wettkampfgeschehen teilnehmen kann. Zufrieden mit ihrer Leistung ist auch Dorothe Borchmann, die das Rennen nach 24:06,59 beendet.

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